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VALÉRIE BONNETON

Um Schauspielerin zu werden, verlässt Valérie Bonneton, geboren am 5. April 1970 in Somain, den Norden Frankreichs und zieht nach Paris. Zunächst belegt sie Schauspielkurse am berühmten Cours Florent, wechselt aber schon bald ans Nationalkonservatorium, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abschließt. Gleich danach hat sie in ihrem Kinodebüt LOVE, ETC. (1996) einen Miniauftritt an der Seite von Charlotte Gainsbourg, bleibt dem Theater aber treu. Sie spielt unter anderem an der ehrwürdigen Comédie Française, in Inszenierungen von berühmten Theatermachern wie Antoine Vitez und Roger Planchon.

Obwohl sie schon nach kurzer Zeit regelmäßig auf der Leinwand zu sehen ist, macht sie erst die preisgekrönte Fernsehserie „Fais pas ci, fais pas ça!“ in ihrer Heimat zum Superstar: Die erste Folge des TV-Hits (Vorbild für die US-Serie „Modern Family“), in dem sie eine leicht spießige Mutter von vier Kindern spielt, läuft im Herbst 2007– und noch ist kein Ende des Erfolgs abzusehen: 2014 wird bereits die siebte Staffel gedreht. 2008 gewinnt Valérie Bonneton für ihre Rolle in Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“ einen Theater-Molière als Beste Nebendarstellerin. Für ihren Part als François Cluzets geduldige Ehefrau in Guillaume Canets Millionenerfolg „Kleine wahre Lügen“ wird sie im Februar 2011 für einen César als Beste Nebendarstellerin nominiert. (Von Cluzet, dem Vater ihrer beiden Kinder, trennt sie sich nach 13 Jahren Partnerschaft im Oktober 2010.)

Zuletzt hat man Bonneton in Etienne Chatiliez’ „L'Oncle Charles“ gesehen, in Danièle Thompsons hochkarätig besetztem Ensemblestück „Eine Hochzeit und andere Hindernisse“ sowie in Julie Delpys Komödie „Familientreffen mit Hindernissen“. Und auch das Wiedersehen mit Dany Boon hat nach EYJAFJALLAJÖKULL – DER UNAUSSPRECHLICHE VULKANFILM nicht lange auf sich warten lassen, denn auch in seinem nächsten Film „Super-Hypochonder“ gab er ihr eine Rolle.

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