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DANY BOON

Dany Boon (eigentlich: Daniel Hamidou), geboren am 26. Juni 1966 im nordfranzösischen Armentières, macht zunächst als Stand-up-Comedian von sich reden. Nach etlichen One-Man-Shows, mit denen er erfolgreiche Tourneen durch ganz Frankreich unternimmt, spielt er ab Mitte der 90er Jahre erste kleine Filmrollen, darunter in „Bimboland“ (1998), bei dem er Judith Godrèche kennenlernt, mit der Boon einen Sohn hat. Weil die Resonanz gering bleibt, ist Boon allerdings überzeugt, nicht fürs Kino gemacht zu sein.

Deshalb feiert er erst nach längerer Kinoabstinenz im Jahr 2005 seinen wahren Durchbruch als Schauspieler im Kriegsdrama „Merry Christmas“ (an der Seite von Guillaume Canet, Benno Fürmann und Diane Kruger), das ihm eine César-Nominierung als Bester Nebendarsteller einbringt. Mit „Willkommen bei den Sch’tis“, seinem zweiten Film in eigener Regie, begeistert er allein in seiner Heimat 20 Millionen Zuschauer und dreht damit den bis dahin erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten; bei den European Film Awards 2008 erhält die Komödie außerdem den Publikumspreis als Bester Film.

Anschließend spielt Boon an der Seite von Sophie Marceau in „Auf der anderen Seite des Bettes“ und dreht mit namhaften Regisseuren wie Danièle Thompson und Jean-Pierre Jeunet. Nach einem Cameo-Auftritt in „Willkommen im Süden“ (dem italienischen Remake von „Willkommen bei den Sch’tis“) inszeniert Boon 2010 mit „Nichts zu verzollen“ seinen dritten Film, der mit mehr als acht Millionen Zuschauern erneut ein Riesenerfolg wird. Dass er auf Kino-Blockbuster geradezu abonniert scheint, beweist Dany Boon mit den Filmen, die er anschließend dreht: „Asterix & Obelix – Im Auftrag Ihrer Majestät“, „Der Nächste, bitte!“ (erneut mit Diane Kruger) sowie „Super-Hypochonder“ mit seinem alten „Sch’tis“-Kumpel Kad Merad.

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